Der Bachmann-Preis ist das wichtigste Event der deutschsprachigen Literatur. Woran lag es, dass es dieses Mal grotesk langweilig wurde? In den Texten wurde viel mitgeteilt. Aber zu wenig erzählt.
Lena Schätte hat den renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis im österreichischen Klagenfurt gewonnen. Die Autorin aus Nordrhein-Westfalen setzte sich bei den 50. Tagen der deutschsprachigen Literatur gegen 13 Mitbewerber durch.
In einer New Yorker Kirche treffen sich die »Assassins Anonymous«, um über ihre Sünden zu sprechen und Buße zu tun. Bis plötzlich eine ihrer Kolleginnen in der brasilianischen Knasthölle landet.
Zu seinen Werken zählen »Rückkehr nach Lemberg« oder »Die Rattenlinie«: Der Völkerrechtsexperte Philippe Sands wird mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Die Jury würdigte vor allem Sands’ Eintreten für Menschenrechte.
Thüringens Ministerpräsident lässt sich modisch von KI beraten. Und was tun gegen Hitze und die drohende Pflegekostenbeteiligung? Sehen Sie hier die Cartoons der Woche.
Selbstverliebt, hirnlos, talentlos: In Zoe Dubnos Roman »Nur das Allerbeste« beschimpft eine Insiderin diverse Lichtgestalten der New Yorker Kunstszene – und weckt Erinnerungen an die Altmeister der Gehässigkeiten.
Der Bestsellerautor Tuvia Tenenbom wollte sein Buch über israelische Siedler in Berlin vorstellen. Doch er durfte nicht. Auch seine »Zeit«-Mitarbeit ruht. Warum?
Oprah Winfrey nennt es ein Muss, Netflix sicherte sich die Rechte, die Hauptrolle ist bereits starbesetzt: Belle Burdens Memoiren sind ein Phänomen. Dennoch sehen sich Frauen gezwungen, die Autorin zu verteidigen.
Die Autoren Jan Fleischhauer und Ulf Poschardt stehen an der Bruchlinie zwischen klassischem Konservatismus und libertärer Disruption – das zeigen ihre neuen Bücher.
Kreative und wirtschaftliche Bündelung in der Hauptstadt: Die S. Fischer Verlage ziehen von Frankfurt nach Berlin um. Einzelne Abteilungen bleiben aber am alten Standort.
Donald Trump, Fan martialischer Kampfshows, steigt selbst in den Käfig. KI soll die Politik retten, und AfD-Mitglieder verraten die wahren Motive für den Eintritt in die Partei. Sehen Sie hier die Cartoons der Woche.
Sie pochen auf ihr Abendbrot und die Mehrwertsteuer: Lucky Luke muss sich in einem neuen Abenteuer mit den spießigen »Grimm Brothers« rumschlagen. Wilder Westen trifft deutschen Wald, wunderbar.
Etwa 300 Männer, die maßgeblich über die deutsche Wirtschaft des 20. Jahrhunderts bestimmten: Für sein Sachbuch über die »Deutschland AG« ist Konstantin Richter vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet worden.
Der italienische Autor Antonio Scurati hat 3000 Seiten über den ersten europäischen Faschisten, Benito Mussolini, geschrieben. Und sich damit viele Feinde gemacht.
In Comic und Film erzählte sie vom Aufwachsen in Iran: Für »Persepolis« wurde Marjane Satrapi international gefeiert. Ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes ist die Zeichnerin nun im Alter von 56 Jahren gestorben.
Cartoons im Mai von Thomas Plaßmann, Klaus Stuttmann, Julian Fiebach, Miriam Wurster, Leonard Riegel, Helena Baumeister
Auf der Erlanger Kirchweih zieht die Vernunft ein, zumindest fast. Kanzler Merz weiß derweil, dass es nur einen gibt, der Deutschland steuern kann: Friedrich Merz. Und: Markus Söders neuestes Kostüm. Die Cartoons der Woche.
Es war einer der größten Fälle von Steuerhinterziehung in der Geschichte der Bundesrepublik. In »Die Summe aller Dinge« liefert Autor Oliver Bottini nun den Roman zum Cum-Ex-Skandal. Doch er macht es seinen Lesern nicht zu leicht.